Beamtenversorgung

Die Beamtenversorgung beruht auf dem Alimentationsprinzip und gehört zu den hergebrachten Grundsätzen des Berufsbeamtentums, das in unserer Verfassung verankert ist.

Das Alimentationsprinzip verpflichtet den Dienstherrn, dem Beamten und seiner Familie auf Lebenszeit einen angemessenen Unterhalt zu gewähren. Der Beamte erhält daher während des aktiven Dienstes eine amtsangemessene Besoldung und nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst eine amtsangemessene Alters- und Hinterbliebenenversorgung. Diese Pflicht des Dienstherrn bildet das Gegengewicht zu der Pflicht des Beamten, ihm im aktiven Dienst seine ganze Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen.

Die Beamtenversorgung kann daher auch nicht einfach mit der gesetzlichen Rente verglichen werden. Aufgrund des Alimentationsprinzips ist die Beamtenversorgung eine Vollversorgung. Das heißt, sie steht an Stelle der gesetzlichen Rentenversicherung, deckt aber gleichzeitig auch die zweite Säule der Altersversorgung, nämlich die betriebliche Altersversorgung, ab.

Eine Versorgung nach beamtenrechtlichen Vorschriften oder Grundsätzen erhalten auch Dienstordnungsangestellte (DO-Angestellte) und sonstige Angestellte, denen eine solche Versorgung vertraglich zugesagt ist.

Die kommunalen Beamten und versorgungsberechtigten Angestellten im Freistaat Sachsen erhalten ihre Versorgung vom KVS.

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