Finanzierung

Die Finanzierung der von der Beamtenversorgung erbrachten Leistungen erfolgt über eine allgemeine Umlage.

Daneben bildet der KVS die gesetzlich vorgeschriebene Versorgungsrücklage.

Allgemeine Umlage

Zur Deckung des allgemeinen Finanzbedarfs des KVS, somit auch zur Finanzierung der von der Beamtenversorgung erbrachten Leistungen, wird nach § 28 SächsGKV von den Mitgliedern des allgemeinen Bereichs eine allgemeine Umlage erhoben.

Umlagebemessungsgrundlagen sind die pauschalierten ruhegehaltfähigen Dienst-bezüge und die jährlichen Sonderzahlungen der bei dem Mitglied beschäftigten Angehörigen am 01.07. des jeweiligen Haushaltsjahres sowie die den Angehörigen im vorangegangenen Haushaltsjahr gezahlten Versorgungsbezüge. Sonderregelungen für die Erhebung der Umlage bei Teilzeitbeschäftigung und Beurlaubung enthält § 8 der Allgemeinen Satzung.

Die Höhe der Umlage wird jährlich in der Haushaltssatzung festgelegt. Seit dem Jahr 2017 beträgt der Umlagesatz 48 %. Damit wird eine (vollständige) Kapitalisierung der Versorgungsverpflichtungen in einem, im Hinblick auf die Höhe der Verpflichtungen, angemessenen Zeitraum erreicht. Nähere Informationen enthält unser Mitglieder-Rundschreiben 3/2015. Auf die allgemeine Umlage werden jeweils zum 20.01., 20.04., 20.07. und 20.10. Vorauszahlungen erhoben.

Im Sparkassenbereich werden die Leistungen gegen Vollerstattung gewährt.

Rückstellungen für Pensionen und Beihilfen

Seit dem 01.01.2013 bildet der KVS anstelle seiner Mitglieder die Rückstellungen für Pensionen und Beihilfen. Sie wären ansonsten durch die Mitglieder selbst zu bilden und zu erwirtschaften.

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